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15.05.18 | FAS, Öffentlich, Aktuelles, Veranstaltungen

Soziale Arbeit: ERASMUS+-Lehre an der Partneruniversität Universidad Complutense de Madrid

Kontinuierlicher wissenschaftlicher Austausch mit Studierenden und Professoren im Zuge der Dozentenmobilität

Professor Dr. Dieter Kulke zusammen mit Professor Dr. David Alonso, dem Leiter des „Seminario internacional permanente“ 2017-18 vor der Fakultät Soziale Arbeit auf dem Campus Somosaguas der Universität von Madrid (Foto FHWS / Kulke)

Spanische Universitäten pflegen einer regen Austausch mit der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, auch auf der Dozentenebene. Bereits zum wiederholten Mal unterrichtete Professor Dr. Dieter Kulke an der Facultad de Trabajo Social (Fakultät Soziale Arbeit) der Universidad Complutense de Madrid (UCM), einer Partneruniversität der FHWS.

Kulke, Professor für Soziologie und Leiter des Forums Inklusion des Campus Community Dialogues an der Würzburger Fakultät, unterrichtete im Rahmen der ERASMUS+-Dozentenmobilität an der Partnerhochschule u.a. über ein laufendes Forschungsprojekt zur politischen Partizipation von Studierenden und Professionellen der Sozialen Arbeit. Der inhaltliche Schwerpunkt seiner Lehre war ‚Attitudes towards politics and a political mandate of social work among social workers in Germany’ (Einstellungen zur Politik und ein politisches Mandat der Sozialarbeit bei Sozialarbeitern in Deutschland). Er stellte die inhaltlichen Grundlagen des politischen Auftrags aus den Definitionen der Sozialen Arbeit u.a. der International Federation of Social Workers dar.

In weiteren Einheiten wurden die theoretischen Grundlagen allgemeiner politischer Partizipation dargestellt und mit den Studierenden diskutiert. Kann z.B. das Unterschreiben einer Online-Petition oder gezielter Konsum beispielsweise von Fair-Trade-Produkten als politische Partizipation gewertet werden? Und wie kann politische Partizipation in der Sozialen Arbeit für die Klientel und die Profession erfolgen? In Diskussionen mit den Studierenden ergaben sich viele verschiedene Aspekte, auch aus anderen europäischen Ländern. Mit der Leitung der Fakultät wurden schließlich auch Perspektiven einer Intensivierung des Austauschs mit der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften besprochen.