Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften (FAS) :: FHWS

Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Münzstraße 12
97070 Würzburg

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Promotionsbeauftragte der Fakultät

Prof. Dr. Dagmar Unz

Prof. Dr. Dagmar Unz

E-Mail: dagmar.unz(ät)fhws.de
(Anmeldung zur Promotions-Sprechstunde per E-Mail)

Informationen für Promotionsinteressenten

Eine Promotion ist die Verleihung des akademischen Grades Doktor bzw. Doktorin in einem Studienfach. Sie beruht auf einer selbständigen wissenschaftlichen Arbeit, der Dissertation, und einer mündlichen Prüfung (Rigorosum, Disputation oder Kolloquium). Zweck der Promotion ist es, die Fähigkeit zur vertieften wissenschaftlichen Arbeit am Beispiel der Bearbeitung eines Spezialgebiets zu belegen. Eine Promotion ermöglicht es zum Beispiel, eigenständig Forschungsgelder zu akquirieren (Projektanträge bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG), und ist an vielen deutschen Hochschulen Voraussetzung für die Berufung auf eine Hochschulprofessur in Sozialer Arbeit.

Das Promotionsrecht liegt in Deutschland derzeit bei den Universitäten (und ihnen gleichgestellte Hochschulen). Interessenten, die einen Fachhochschulabschluss aufweisen - einen mit möglichst gutem Notendurchschnitt abgeschlossenen Diplom- oder Masterstudiengang (Kurzinformation hier ) -, müssen für ihr Dissertationsthema eine/n Anleiter/in von der Universität gewinnen, um das Promotionsverfahren eröffnen zu können. Zum Promotionsverfahren selbst muss auf die individuellen Promotionsordnungen der jeweiligen Fakultäten hingewiesen werden: nähere Informationen zu den Möglichkeiten und Zulassungsverfahren für eine Promotion an mehr als 70 deutschen Universitäten finden sich in Keller, Ansgar (2010). Promotionsführer für Fachhochschulabsolventen (10. Auflage). Berlin: FHTW Berlin Technologietransferstelle. Der Promotionsführer ist in der Bibliothek der Fachhochschule Würzburg sowie in der Promotionssprechstunde von Prof. Dr. Blanz einsehbar.

Der Ablauf eines Promotionsverfahrens wird in der Prüfungsordnung des zuständigen Fachbereiches festgelegt. Das Verfahren ist dabei von Hochschule zu Hochschule und von Fach zu Fach zum Teil sehr unterschiedlich. In der Regel enthält es die folgenden Schritte:

  1. geeigneter Studienabschluss (in der Regel gutes bis sehr gutes Examen),
  2. ggf. weitere Qualifikationsvoraussetzungen (z.B. Sprachnachweise o.ä.),
  3. Wahl eines Betreuenden (i. d. R. Prof.) von der Universität („Doktorvater“),
  4. Anmeldung des Promotionsvorhabens beim Promotionsausschuss der Fakultät des/der Anleiters/in von der Universität,
  5. Annahme als PromotionsstudentIn,
  6. evt. Besuch bestimmter Lehrveranstaltungen (Promotionsstudium),
  7. Anfertigung der Dissertation (bzw. kumulativ die Publikation eines Pools an einzelnen wissenschaftlichen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften).

Die durchschnittliche Dauer der Promotion schwankt erheblich je nach Fachrichtung und Thema der Arbeit. Es kann ein Zeitraum von 3 bis 5 Jahren genannt werden. Weitere Informationen – wie z.B. zur Promotionsförderung oder über eine ausführliche Informationsbroschüre und regelmäßige Promotionsrundmail speziell für die Soziale Arbeit – gibt es bei Prof Dr. R. Schmitt (Link). Vierzehn unterschiedliche Doktorarbeiten aus der Sozialen Arbeit sind im folgenden Buch dargestellt: Gahleitner, Silke Birgitta; Gerull, Susanne; Lange, Chris; Schambach-Hardtke, Lydia; Petuya Ituarte, Begoña; Streblow, Claudia (2008) (Hrsg.), Sozialarbeitswissenschaftliche Forschung. Einblicke in aktuelle Themen. Opladen: Budrich.

Ein Kompendium zu Promotionsmöglichkeiten von M. A.-Absolventen des Studienganges Soziale Arbeit findet sich hier. Es enthält eine Auswahl an Hochschullehrern (mit Arbeitsschwerpunkten) unterschiedlicher Studiengänge (insbesondere Sozialpädagogik, (Sonder-)Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Politk u.a.) an den Universitäten Würzburg, Frankfurt, Eichstätt-Ingolstadt, Erlangen-Nürnberg, Bamberg, Stuttgart, Kassel, Siegen und Duisburg sowie den Pädagogischen Hochschulen Baden-Württemberg, welche eine Promotionsberechtigung aufweisen. Darüber hinaus werden Informationen zu Fördermöglichkeiten und Stipendien für Promovenden geboten.

Prof. Dr. Dagmar Unz
(Promotionsbeauftragte der Fakultät)